Der Arbeitsbereich „Methodik und Didaktik im Förderschwerpunkt Lernen“ befasst sich mit der evidenzbasierten Gestaltung von Unterricht und Förderung für Schüler*innen mit Lern- und Entwicklungsschwierigkeiten in inklusiven und sonderpädagogischen Kontexten. Im Zentrum stehen Fragen der Diagnostik und der Identifikation sonderpädagogischer Unterstützungsbedarfe sowie deren individuelle und strukturelle Determinanten im Bildungssystem.
Ein spezifischer Schwerpunkt liegt auf inklusiver Schulentwicklung auf den unterschiedlichen Ebenen des Bildungssystems. Aktuell stehen insbesondere der Transfer und die wissenschaftliche Begleitung neuer Modelle von Schulassistenz im Fokus, die individuelle 1:1-Zuweisungen zugunsten infrastruktureller, systemisch verankerter Unterstützungsformen weiterentwickeln.
Der Arbeitsbereich weist eine bildungsökonomische Profilbildung auf und fokussiert Fragen der bedarfsgerechten Steuerung, Effizienz und Ressourcennutzung im Bildungssystem. Hierzu zählen insbesondere Evaluationsstudien zu Bildungsinnovationen und bildungspolitischen Reformen, etwa zur Wirkung systemischer Unterstützungsstrukturen wie Schulassistenz oder multiprofessioneller Kooperation.
Methodisch verbindet der Arbeitsbereich quantitative und qualitative Ansätze sowie ökonometrische Verfahren mit einem Schwerpunkt auf kausaler Inferenz und der Analyse amtlicher Bildungsdaten.